Festival der Natur 2022:
Biodiversität erlebbar machen!


Das Festival der Natur der Schweiz vom 18. bis 22. Mai 2022 vereint Veranstaltungen zu Themen der Natur, Artenvielfalt, Biodiversität und Ökologie. Organisationen und Veranstalter:innen können Events für die kommende Festival-Ausgabe in der Festival-Datenbank anmelden. Mögliche Naturveranstaltungen können sein: Exkursionen, Wanderungen, Referate oder Informationsstände u.a.m.

Rund 1000 Naturveranstaltungen wurden am Festival der Natur im Mai 2021 angeboten. Zusammen mit den rund 300 Mitgliedsorganisationen will das Festival der Natur der Schweizer Bevölkerung auch 2022 eine Vielfalt unvergesslicher Naturerlebnisse bieten und so die Bedeutung der Biodiversität erlebbar machen.

Wir freuen uns, wenn sich Naturinteressierte und Organisationen aus Naturschutz, Landwirtschaft und Tourismus für das Festival der Natur engagieren und eine oder mehrere Veranstaltungen durchführen. Auch Beiträge aus Verwaltung, Forschung und Wirtschaft sind am kommenden Festival willkommen.

Neu bietet das Festival der Natur einen Themenschwerpunkt «Ökologische Infrastruktur». Der in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Ökologische Infrastruktur entwickelte Themenschwerpunkt soll dazu beitragen, in der Bevölkerung Neugier und Verständnis zu wecken für die Ökologischen Infrastruktur.

Bei Anmeldung und Organisation unterstützen wir Veranstalter wo immer möglich: Unser Leitfaden, der Veranstalter Schritt für Schritt durch den Anmelde- und Registrierungsprozess führt, liegt hier zum Download bereit. Interessierte halten sich über unseren Newsletter auf dem Laufenden, und für Fragen und Informationen steht das Organisationsteam via [email protected] zur Verfügung.

 

 

Binding Preis für Biodiversität:
Biologisch vielfältiger Siedlungsraum mit Vorbildcharakter

Die Sophie und Karl Binding Stiftung vergab 2021 erstmals den mit 100’000 Franken dotierten Binding Preis für Biodiversität. Preisträger war das Projekt „Natur findet Stadt“ des Naturama Aargau. Für 2022 wird der Preis erneut ausgeschrieben, Einreichefrist ist der 31. Januar 2022.

Ausgezeichnet werden wegweisende Leistungen zur Förderung der Vielfalt von Lebensräumen, Arten und genetischen Ressourcen sowie deren Wechselwirkungen. Im Fokus steht dabei ausdrücklich der Siedlungsraum.

Zu den Projekten Zur Projekteingabe 2022

Mission B: Relaunch im März 2022

Mehr als 9'000 Biodiversitätsprojekte mit über zwei Millionen Quadratmeter neue Biodiversitätsflächen hat die Aktion Mission B des Vereins Festival der Natur bislang gesammelt. Die Flächen wurden von Privatpersonen, Gemeinden, Schulen, Unternehmen und Organisationen in der ganzen Schweiz angelegt und auf Mission B gemeldet. Die Palette der gemeldeten Flächen reicht von kleinen Projekten auf Balkonen bis zu parzellenübergreifenden Grossprojekten in Gemeinden und Unternehmen.

 

Nach drei Jahren ist es Zeit, die Aktion neu aufzustellen. Erfassen. Dokumentieren. Inspirieren. Vernetzen: Die Webplattform wird im März 2022 neu aufgesetzt, mit neuem Design und einer Vielzahl neuer Tools und Eingabe- und Darstellungsmöglichkeiten.

 

Freuen Sie sich auf die neue Mission B, halten Sie sich auf dem Laufenden und abonnieren Sie den Newsletter!

 

BioDivers1

Es gibt immer gute Gründe, sich für die Biodiversität zu interessieren. Und natürlich auch handfeste Argumente, warum die Menschen die Natur wertschätzen und schützen sollten. Forum Biodiversität der Akademien der Wissenschaften Schweiz hat zehn wissenschaftlich begründete Argumente zusammengetragen, der biologischen Vielfalt Sorge zu tragen.

Der Erhalt der Biodiversität ist wichtig, weil sie unser Überleben sichert, die Welt gerechter macht,

weil es unsere Pflicht ist, weil sie gesund hält, unser Sicherheitsnetz bildet, weil sie der Motor der Evolution ist, weil sie rentiert, den Teller füllt und glücklich macht. In Partnerschaft mit «Watson» hat der Verein Festival der Natur die Illustratorin Kati Rickenbach gebeten, die zehn Argumente zu dokumentieren. Herausgekommen sind feinfühlige Illustrationen, die uns ungewohnte Blicke verschaffen auf die Bedeutung einer intakten Natur.

 

HOTSPOT Forum Biodiversität

Themenschwerpunkt
Ökologische Infrastruktur

Der Aufbau der Ökologischen Infrastruktur der Schweiz ist die grösste Naturschutzaufgabe der Schweiz in den nächsten zwei Jahrzehnten. Kerngebiete, bestehend aus vorhandenen und neuen Schutzgebieten, sichern genügend Raum für den langfristigen Erhalt der Biodiversität. Vernetzungsflächen verbinden die Kerngebiete und gewährleisten die Durchlässigkeit der Landschaft für Tier- und Pflanzenarten.

Der Verein Festival der Natur will einen Beitrag leisten für ein besseres Verständnis von Themen der Ökologischen Infrastruktur und macht diese in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Ökologische Infrastruktur zum Themenschwerpunkt des Festivals der Natur 2022. Die Datenbank des Festivals der Natur bietet deshalb neu eine Themenkategorie Ökologische Infrastruktur.

Veranstaltungen, die bei einem Schutzgebiet oder in der offenen Landschaft stattfinden, können in Bezug gesetzt werden zur Ökologischen Infrastruktur und ihren Beitrag zu ihren Kerngebieten oder der nötigen Vernetzung thematisieren. Der Themenschwerpunkt Ökologische Infrastruktur schränkt aber die anderen Themen Ihrer Festival-Veranstaltung nicht ein, sondern kann diese ergänzen. Festival-Veranstaltungen können selbstverständlich wie bisher mehrere Themenkategorien umfassen.

Wir hoffen, mit dem Themenschwerpunkt Ökologische Infrastruktur weitere Fachpersonen und Organisationen, die an diesem Gemeinschaftswerk arbeiten, zusammen mit der Fachgruppe Ökologische Infrastruktur für Veranstaltungen am Festival der Natur zu gewinnen.

Der Verein Festival der Natur wird den Themenschwerpunkt «Ökologische Infrastruktur» auch bei Werbung und Medienarbeit und in der im März neu lancierten Aktion Mission B sichtbar machen und unterstützt Veranstalter:innen bei der Organisation und Kommunikation. Gleichzeitig wird die Fachgruppe Ökologische Infrastruktur neu Netzwerkpartner des Vereins.

 
 

RESPECT NATURE

Unser aktiver Lebensstil in der Natur hat Folgen für Fauna und Flora – auch im Winter. Ob beim Schneeschuhlaufen, Winterwandern, Schlitteln oder beim Skilaufen: Wenn wir uns in der Natur aufhalten, bewegen wir uns mit Respekt. Je weniger wir die Natur und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren stören, desto besser.

Mit unserer Kampagne RESPECT NATURE zeigen wir, wie sich Freizeit und Natur so kombinieren lassen, dass Menschen auf ihre Rechnung kommen und die Natur keinen Schaden nimmt.

zur Kampagne