Warum Förster den Wolf willkommen heissen

Warum Förster den Wolf willkommen heissen

Gebirgswälder sind meist auch Schutzwälder. Sie schützen somit Menschen und ihre Einrichtungen, was Gebirgsregionen erst bewohnbar macht. Die Verjüngung der Gebirgswälder ist aber keine Selbstverständlichkeit. Hohe Schalenwilddichten von Reh, Hirsch und Gämse hemmen das Aufkommen von jungen Bäumen entscheidend. So verschwinden Baumarten wie die Weisstanne oder die Eibe komplett aus unseren Wäldern. Andere Baumarten stehen unter so grossem Druck, dass sie unter verjüngungsstarken Arten wie Buche und Fichte ebenfalls einen schweren Stand haben. Der Förster spricht hier von einer Entmischung der Wälder. Gerade diese Entmischung bereitet den Berufsleuten Sorgen. Die Wälder müssen mit trockenresistenten Baumarten angereichert werden, weil die Risiken des Klimawandels jetzt Massnahmen erfordern.

Hier hoffen die Förster nun auf den Wolf und den Luchs. Die natürlichen Beutegreifer von Reh, Hirsch und Gämse könnten den Jägern helfen, die Bestände wieder dem Lebensraum Wald anzupassen. Diese Exkursion bietet einen Einblick in die Thematik - dies in einer Zeit wo der Druck auf Grossraubtiere steigt, kaum haben sie sich wieder niedergelassen.

Bergwanderung mit Pausen und Inputs zum Thema. Reine Laufzeit ca. 4h. Route: Malans - Fadärastein - Seewis-Dorf.




Kontakt
Sandro Krättli

Bahnhofplatz 3B

7302 Landquart


079 475 52 01


www.buendnerwald.ch
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1000 Meter plus

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Naturerlebnisse und Veranstaltungen in Bergregionen – beispielsweise im Jura oder in den Alpen. (NB: Veranstaltungen unter 1000 m.ü.M. möglich)
Datum

Sa, 20. Mai 2017

9:00 - 17:00
(Max. 20 Pers)
Besammlungsort

Bahnhof Malans
Partner
Praktische Informationen

Zielgruppen:  
Kinder und Erwachsene

Kinderwagengängig:  
Nein

Rollstuhlgängig:  
Nein

Trittsicherheit
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Karte